Kredit für energetische Sanierung
Ein zinsverbilligter Kredit für umfassende Sanierungen zu einem definierten Effizienzhaus-Standard, häufig kombiniert mit einem Tilgungszuschuss.
Bildungsangebot für Eigentümerinnen und Eigentümer von Mehrfamilienhäusern
Sechs Module führen durch Grundlagen, Wirtschaftlichkeit von Maßnahmen, den Sanierungsfahrplan nach dem Gebäudeenergiegesetz, aktuelle KfW- und BAFA-Förderungen sowie eine konfliktarme Kommunikation mit Mieterinnen und Mietern.
Ein Bildungsangebot. Keine Energieberatung im Sinne des GEG.
Eigentümerinnen und Eigentümer stehen häufig vor einer unübersichtlichen Menge an Informationen: gesetzliche Vorgaben, technische Optionen, wechselnde Förderbedingungen und die Frage, wie Mieterinnen und Mieter einzubeziehen sind. Ohne strukturierte Herangehensweise entsteht daraus schnell Stillstand.
Dieser Kurs ordnet die relevanten Themen in eine nachvollziehbare Reihenfolge. Jedes Modul baut auf dem vorherigen auf, sodass am Ende ein vollständiges Bild entsteht, mit dem eigene Unterlagen und Gespräche mit Fachleuten vorbereitet werden können.
Jedes Modul behandelt einen abgeschlossenen Themenblock. Zum Öffnen auf einen Titel klicken.
Viele Eigentümerinnen und Eigentümer kennen die Anforderungen des GEG nicht im Detail, wodurch Unsicherheit bei der Planung entsteht. Modul 1 erklärt zentrale Begriffe, Fristen und Pflichten in verständlicher Sprache und schafft damit eine tragfähige Ausgangsbasis für alle folgenden Schritte.
Sanierungsbudgets sind begrenzt, während die Zahl möglicher Maßnahmen groß ist. Modul 2 stellt eine Systematik vor, mit der sich Maßnahmen nach Investitionsaufwand, Nutzungsdauer und energetischem Beitrag einordnen lassen, um Entscheidungen strukturiert vorzubereiten.
Ohne strukturierten Fahrplan geraten Sanierungsprojekte oft in eine unübersichtliche Abfolge einzelner Maßnahmen. Modul 3 zeigt den Aufbau eines individuellen Sanierungsfahrplans und welche Unterlagen für dessen Erstellung durch eine berechtigte Person benötigt werden.
Die Förderlandschaft der KfW ändert sich regelmäßig, wodurch der Überblick über aktuelle Konditionen schwerfällt. Modul 4 ordnet die für Mehrfamilienhäuser relevanten Programme ein und erklärt, wie Anträge grundsätzlich aufgebaut sind.
Neben KfW-Krediten bestehen BAFA-Zuschüsse mit eigenen Antragswegen, die häufig parallel geprüft werden müssen. Modul 5 erläutert Struktur und Fristen der BAFA-Förderung für Einzelmaßnahmen sowie das Zusammenspiel mit anderen Programmen.
Angekündigte Sanierungsarbeiten lösen bei Mieterinnen und Mietern häufig Fragen zu Kosten, Bauzeit und Lärm aus. Modul 6 vermittelt Formulierungen, Zeitpunkte und Ablaufmuster für eine transparente Ankündigung, die Informationspflichten berücksichtigt.
Nicht jede Maßnahme leistet den gleichen Beitrag zur Energieeinsparung im Verhältnis zur Investition. Der Kurs vermittelt eine Einordnung nach Gebäudeteil, ohne die individuelle Bewertung eines Gebäudes vorwegzunehmen.
Dach, oberste Geschossdecke, Fassade und Fenster bestimmen, wie viel Wärme dauerhaft im Gebäude bleibt. Maßnahmen an der Hülle wirken über Jahrzehnte, verlangen jedoch häufig die höchste Anfangsinvestition.
Ein Wechsel der Wärmeerzeugung wirkt sich unmittelbar auf den Energieverbrauch aus und ist im GEG mit eigenen Fristen versehen. Die Wirtschaftlichkeit hängt stark vom bestehenden System und vom Gebäudezustand ab.
Kontrollierte Lüftung, Dämmung von Leitungen und hydraulischer Abgleich verbessern die Effizienz bestehender Systeme, oft mit vergleichsweise geringem Investitionsaufwand.
Regelungstechnik und Verbrauchserfassung sorgen dafür, dass vorhandene Anlagen tatsächlich effizient laufen. Diese Maßnahmen ergänzen bauliche Schritte, ersetzen sie aber nicht.
Ein horizontaler Überblick über Programme, die im Kurs behandelt werden. Konditionen ändern sich; verbindliche Auskünfte geben ausschließlich KfW und BAFA selbst.
Ein zinsverbilligter Kredit für umfassende Sanierungen zu einem definierten Effizienzhaus-Standard, häufig kombiniert mit einem Tilgungszuschuss.
Ein Zuschussweg für einzelne bauliche Maßnahmen außerhalb eines vollständigen Effizienzhaus-Konzepts, mit eigenen technischen Mindestanforderungen.
Zuschüsse für Dämmung, Fenster und Türen, gebunden an Nachweise zur fachgerechten Ausführung und an technische Mindeststandards.
Förderung für den Austausch fossiler Heizsysteme, mit gestaffelten Fördersätzen je nach eingesetzter Technologie und Ausgangslage.
Ein zusätzlicher Fördersatz für Maßnahmen, die auf einem gültigen individuellen Sanierungsfahrplan beruhen und diesem umsetzen.
Ein individueller Sanierungsfahrplan folgt einer festen Logik. Der Kurs erklärt jeden Schritt, ersetzt jedoch nicht die Erstellung durch eine hierfür berechtigte Person.
Baujahr, Bauteile, Anlagentechnik und bisheriger Verbrauch werden erfasst, um eine belastbare Ausgangslage zu dokumentieren.
Ein realistisches Zielbild, etwa ein bestimmter Effizienzhaus-Standard, gibt die Richtung für alle weiteren Maßnahmenpakete vor.
Einzelmaßnahmen werden zu sinnvollen Paketen zusammengefasst, die technisch und zeitlich zusammenpassen.
Ein zeitlicher Rahmen mit Meilensteinen macht den Fahrplan zur Grundlage für Finanzierung, Förderanträge und Mieterinformation.
Ankündigungsschreiben, die nur Paragraphen zitieren, hinterlassen bei Mieterinnen und Mietern oft mehr Unsicherheit als Klarheit. Der Kurs zeigt, welche Angaben ein Informationsschreiben üblicherweise enthält und wie sich Zeitpläne, Kosten und Ansprechpersonen verständlich darstellen lassen.
Behandelt werden unter anderem der Zeitpunkt der Ankündigung, der Umgang mit Rückfragen während der Bauphase, die Abgrenzung zwischen Instandsetzung und Modernisierung sowie geeignete Formate für Informationsveranstaltungen.
Amsinckstraße 28
20097 HamburgEin Modul steht als kostenlose Vorschau zur Verfügung, bevor eine Entscheidung getroffen werden muss.
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